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Es
war ein heißer Tag. Wahrscheinlich war es so um die 30 Grad und es war
schwül. Schon seit dem Aufstehen lag ein samtiger Glanz auf meiner Haut,
hervorgerufen durch einen feinen Schweißfilm, den auch die Dusche nur kurz
unterrücken konnte. Mein ganzer Körper schien mir ununterbrochen
zuzurufen: „Geh schwimmen.“ Lange konnte ich mich dem nicht widersetzen,
also rief ich meine beste Freundin Nadine an um mich mit ihr zu
verabreden. Nadine meinte dann auch gleich: „Du, das ist die beste Idee,
die ich heute gehört habe.“ Wir machten eine Zeit aus und ich legte wieder
auf. Nadine und ich waren damals 15 und gingen in dieselbe Klasse auf der
Realschule. Wir hatten viele gemeinsame Interessen, spielten zusammen
Volleyball und hingen fast jeden Tag wie die Kletten aneinander. Es war schön, so eine gute Freundin zu haben um zu reden
und Quatsch zu machen. Bei mir zu Hause hing zu dieser Zeit oft der
Haussegen schief. Meine Eltern standen kurz vor der Scheidung und machten
mich zum Spielball ihrer eigenen Streitigkeiten. Es war eine schwierige
Zeit für mich, vielleicht war mir Nadine gerade deshalb so wichtig. Sie
war selbst ein „Scheidungskind“ und konnte von daher auch sehr gut
nachempfinden, wie ich mich fühlte. Wie schon gesagt: Wir hingen fast
ständig zusammen, doch was an diesem Tag
passierte hat uns dann
wirklich beide überrascht. Doch der Reihe nach.
Gegen 8.30h trafen wir uns am Parkweg. Die Uhrzeit hatten
wir extra so früh gewählt, damit wir möglichst die ersten waren, die zum
Schwimmen an den Baggersee kamen. Nachmittags war es da immer sehr voll
und man fand kaum noch einen Platz zum liegen. Der See war nur etwa 10
Minuten von zu Hause entfernt, also gingen wir natürlich zu Fuß dorthin.
Man hätte uns für Schwestern halten können, wie wir so nebeneinander
herschlenderten. Beide im gleichen Alter, beide etwa gleich groß, beide
damals dunkle Haare und beide leider ein paar Pfund zu viel. Wir waren
zwar nicht dick, doch schon ein bisschen mollig (Kummerspeck, wie Nadine
immer sagte). Der große Unterschied
zwischen uns war, dass Nadine schon Erfahrung mit Jungs hatte und ich
nicht. Manchmal zog sie mich gerne damit auf und nannte mich „eiserne
Jungfrau“, doch das war natürlich nur scherzhaft gemeint. Außerdem hatte
sie zwar diese Erfahrung gemacht, war aber nicht sonderlich begeistert
davon. Wenn sie mir von diesem Erlebnis erzählte, endeten die Storys meist
mit solchen Sätzen: „Na schön, er war in mir drin. Es hat wehgetan, er hat
dieses klebrige Zeugs in mich hinein gespritzt und ich hatte 3 Wochen
Angst schwanger zu sein.
Wenn das so toll sein
soll, kann ich auch darauf verzichten.“ Ich war zwar immer ein bisschen
neidisch auf diesen Erfahrungsvorsprung, hatte es nach diesen Erzählungen
aber auch nicht sonderlich eilig eigene Kenntnisse zu sammeln. Klar hatte
ich Verabredungen, aber außer ein bisschen knutschen und fummeln war noch
nichts weiter passiert. Ehrlich gesagt fand ich es damals schöner,
entspannt auf meinem Bett zu liegen, Musik zu hören und mich selbst zu
streicheln, als mich von Jungs befummeln zu lassen. Das mit der
Selbstbefriedigung hatte ich als Teenager fast zu so etwas wie einem Hobby
gemacht und ich genoss dieses Kribbeln, seit meinem zwölften Lebensjahr.
Aber ich schweife ab… Wir kamen gegen 8.45h an unserem See an und es waren
tatsächlich erst eine handvoll Menschen zu sehen. Um unseren
Lieblingsplatz in Beschlag zu nehmen mussten wir einmal um den kompletten
Baggersee herum laufen. Es war eine kleine Stelle, die von
einigen Büschen eingerahmt wurde und von Außen so gut wie nicht einsehbar
war. Diese Stelle liebten wir deshalb so sehr, weil wir uns hier auch
nackt sonnen konnten, ohne dass uns die kleinen Jungs mit aufgerissenem
Mund und dicken Beulen in der Hose von irgendwo beobachten konnten. Nadine
zog ihre Jeans und ihr T-Shirt aus und stand nun in einem knappen Bikini
vor mir, der ihre schon recht großen Brüste kaum verhüllen konnte. Damals
waren ihre BHs zwei Nummern größer als meine. Mein Busen fing erst ein
halbes Jahr später an, sich so richtig zu entwickeln. „Hey“ sagte ich,
„Neuer Bikini?“ „Ja klar, “ erwiderte Nadine scherzhaft, „Extra für dich.“
Dabei zwinkerte sie mir
zu und war auch schon
im Wasser verschwunden. Ich hatte über meinem Bikini nur einen Wickelrock
und eine weite Bluse an. Schnell zog ich meine Sachen aus und dann nichts
wie hinterher. Im ersten Moment war das Wasser noch ein bisschen kalt,
aber dann merkte ich schnell, wie sehr es mich an diesem schwülen und
heißen Tag erfrischte. Wir schwammen einige Runden um die Wette um
schließlich, ziemlich erschöpft, wieder ans Ufer zu klettern um uns zu
sonnen. Unsere Brustwarzen waren knallhart von der Anstrengung und von dem
kalten Wasser. „Wenn das der Bernd sehen könnte“, meinte Nadine und wir
mussten beide lachen. Bernd war ein Typ aus unserer Schule, abgrundtief
hässlich, aber immer in dem Glauben, er wäre der Größte und alle Mädchen
wären hinter ihm her. Während wir noch lachten, zogen wir
uns in unsere „Buschecke“ zurück. Dort angekommen legten wir unsere
Bikinioberteile ab um uns oben ohne von der Sonne braten zu lassen. Ich
schaute noch kurz zu Nadine, sah wie hübsch sie war, mit ihren dunklen
Augen, den vollen Lippen und ihrer kleinen Stupsnase. Sie sah wirklich
niedlich aus und fast erschrak ich ein bisschen vor mir selbst, als ich
bemerkte wie süß ich sie fand. Allerdings dachte ich mir nichts wirklich
Schlimmes dabei, denn mir war schon öfter aufgefallen, dass sie ein
hübsches Girl war. Wir legten uns beide auf den Bauch, dösten ein wenig
vor uns hin und fast wäre ich sogar eingeschlafen, als ich plötzlich eine
Hand auf meinem Rücken fühlte. |